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Baxi
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Im Oktober 2004 wurde unser Verein auf einen armen, alten Schäferhund
im Gewerbegebiet Piesendorf aufmerksam gemacht. Zuerst angekettet, danach
in einem Zwinger mutterseelenalleine, an Wochenenden vergessen, in einer
eisigen, schäbigen Hütte mit dreckigen Fetzen, gefrorenem Wasser
im Winter, ohne Ansprache.
Der Amtstierarzt wurden informiert und im Jänner 2005 wurde der Hund
endlich dem Besitzer behördlich abgenommen. Baxi suchte sich unter
zwei Frauen "sein Frauchen" aus. Monika übernahm den bereits
14-jährigen, gesundheitlich schwer gezeichneten "Billy"
(sein neuer Name) und es war dem armen Billy noch ein Jahr an Monika´s
Seite gegönnt, bis er am 23. Jänner 2006 eingeschläfert
werden mußte. Die Urne mit Sternen hat bei Monika einen Ehrenplatz.
Monika: "Obwohl ich noch zwei Hunde habe, fehlt mir mein
großer Schatz besonders, aber ich weiß, dass er bei mir seine
letzte Zeit den Himmel auf Erden hatte und er auch jetzt noch bei mir
ist."
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Cindy
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Die Besitzerin der 5-jährigen Cindy aus Gries im Pinzgau
meldete sich im Mai 08 bei Tier im Glück, denn sie wollte ihre Hündin
schnellstmöglich loswerden, da sie eine schwere Zeit hatte. Am selben
Tag kam sie mit Cindy und wir machten Fotos für die Krone Tierecke.
Mit großer Freude teilte ich Frau R. am darauffolgenden Tag mit,
dass Cindy bereits am nächsten Tag durch die Krone Tierecke die Chance
hat, schnell eine neue Familie zu finden. Zu meinem Entsetzen wurde mir
mitgeteilt, dass sich das schon erledigt hätte. Ich fragte nach,
wie sie das meinte. Nach langem hin und her stellte
sich heraus, dass der Bruder von Frau R. Cindy wenige Stunden zuvor erschlagen
hatte und zur Tierkörperverwertung brachte.
Tier im Glück erstattete Anzeige bei der Polizei. Wir werden Cindy
nie vergessen! Ich habe sie als liebenswerte Hündin kennengelernt,
die jedoch unter großem Stress stand! Hätte ich geahnt, in
welcher Gefahr Cindy sich befindet, hätte ich Frau R. den Hund natürlich
sofort abgenommen!!!! Ein Anruf von Frau R. bei mir hätte genügt
und Cindy würde heute noch leben.
Was
der Mensch einem Geschöpf antut, das kommt zu ihm zurück - das
Gute wie das Schlechte - auf welche Weise auch immer...
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Piro
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Der
kleine Piro hatte keinen guten Start ins Leben.
Mit vier Monaten gaben ihn die Besitzer beim Tierarzt ab, er solle ihn
gleich einschläfern. "Sie brauchen ihn nicht mehr", war
die Aussage.
Der Tierarzt informierte Tier im Glück und Piro wurde liebevoll in
der Pflegefamilie bei Erni und Marianne betreut. Es dauerte nicht lange
und ein schöner Platz wurde für Piro gefunden.
Eine Unachtsamkeit des neuen Besitzers und ein unglücklicher Umstand
kostete Piro am Morgen des 31.12.2008 das Leben.
Ein Auto erfasste ihn und er wurde so schwer am Kopf verletzt, sodass
ein paar Stunden später feststand, es wäre das Beste, Piro gehen
zu lassen.
Das Schicksal hat es nicht gewollt, dass Piro lebt, das vorbeifahrende
Auto war nur ein Einziges und der Fahrer hatte die Geschwindigkeitsbeschränkung
nicht eingehalten. Für den Fahrer hatte dies keine Konsequenz, Piro
kostete es das Leben.
Die Trauer ist bei allen groß, bei uns, wie auch bei den neuen Besitzern,
die ihm eine wunderbare Familie gewesen wäre.
Piro, wir halten dich alle in lieber Erinnerung, wir werden dich
nie vergessen. Danke, dass du bei uns warst.
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